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Varindwand (auch: Farindwand) ist der Name einer Figur in Heinrich Wittenwilers satirischem Lehrgedicht „Der Ring“. Er kommt aus Rützingen und reist gemeinsam mit seinem Bruder Jächel Reuschindhell und seiner Tochter Hüdel zur Hochzeit von Bertschi Triefnas mit Mätzli Rüerenzumph nach Lappenhausen. Beim Hochzeitsmahl verschlingt er einen ganzen Fischkopf und erstickt an den Gräten. Seine Leiche wird in den Fluss Neker geworfen. An dieser Stelle offenbart sich einmal mehr der „Futterneid“ der missgünstigen „gpauren“.

ZitateBearbeiten

  • Erste Erwähnung: Dann von Rützingen ein gsell / (Den hiess man Jächel Reuschindhell) / Und sein pruoder Varindwand / Mit einer tochter, Hüdel gnant. (Der Ring, Vv. 5339-5342)
  • Tod: Die weil der snelle Varindwand / Daz haubtstüch zucht mit seiner hand. / Er wand, es gfiel seim pruoder nicht; / Wie schier ers hiet hin ein verschlicht! / Des chond er doch vil wench geniessen: / Die grät im seinen hals ab stiessen. / Dar zuo sprach do Galgenswanch: / ‚Zarter got, hab imer danch!‘ / Also fuor do Farindwand / Da hin gen Schläuraffen land / Mit seiner sel: daz was îr fuog; / Den leib man in den Neker truog. (Der Ring, Vv. 5901-5912)

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