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Siegfried (auch: Sigurd, Sîfrit, Sîvrit) ist eine Sagenfigur verschiedener germanischer Sagenkreise.

NameBearbeiten

CharakteristikaBearbeiten

DeutungBearbeiten

Sîfrit im NibelungenliedBearbeiten

Herkunft und CharakterBearbeiten

Sîfrit ist der Sohn des edlen Königs Sigemund und dessen Frau Sigelint und stammt aus Santen, einer Burg am Niederrhein. Er wird als schön, tapfer, gewandt und stark beschrieben. Bei der Bevölkerung, besonders bei den Frauen, erfreut er sich großer Beliebtheit und sein tadelloser Ruf steigert das Ansehen des ganzen Reiches.

Drachenkampf und NibelungenhortBearbeiten

Sîfrit reist durch zahlreiche Länder, um seine Kraft zu erproben und bewährt sich in vielen aventiuren. So bezwingt er zwölf starke Riesen und siebenhundert Krieger aus Nibelungenland mit Baldunc, dem Schwert des Königs Níbelunc; später gelingt es ihm, den Hort der Nibelungen und die Tarnkappe des Zwergen Albrîchs in seinen Besitz zu bringen; um seinen Körper unverwundbar zu machen, badet er im Blut eines Drachens, den er zuvor besiegt hatte. Da jedoch eine Stelle zwischen seinen Schulterblättern während des Bades von einem Lindenblatt verdeckt war, bleibt Sîvrit dort verwundbar.

SchwertleiteBearbeiten

Zur Schwertleite Sîvrits lädt Sigemunt ungefähr vierhundert Knappen ein, die das Schwert gemeinsam mit seinem Sohn erhalten sollen. Das siebentägige Fest wird zur Sonnwendzeit veranstaltet. Nach einer Messe im Münster und dem Ritterschlag findet im Hof ein bûhurt statt. Während des Festmahls verteilt Sîfrit zum Zeichen seiner Freigebigkeit Länder und Burgen als Lehen an die Gäste. Auch rotes Gold, Kleidung und Pferde werden verschenkt.

Brautwerbung um KrimhiltBearbeiten

Als Sîfrit alt genug ist, raten ihm Verwandte und Gefolgsleute seines Vaters zur Heirat. Er entscheidet sich für Krimhilt aus Burgund, von deren außerordentlichen Schönheit er bereits viel gehört hat (Fernminne). Seine Eltern wollen Sîfrit zunächst von diesem Vorhaben abbringen, da sie die stolzen Gefolgsleute des Burgundenkönigs Gunther, Kriemhilts Bruder, fürchten. Besonders dem zwielichtiegen Hagen eilt sein Ruf voraus. Doch Sîfrit setzt sich durch. Er erklärt, dass er Krimhilt notfalls mit Gewalt erobern wolle, wofür er von Sigemunt getadelt wird.

Mit zwölf prachtvoll ausgestatteten Kriegern macht sich Sîfrit auf den Weg zum Hof der Burgunden in Worms. Seine Mutter befürchtet unter Tränen, dass er nie zurückkommen werde. Nach sieben Tagen erreichen Sîfrit und seine Begleiter Worms, wo ihnen Gesandte Gunthers entgegenreiten, um sie zu empfangen.

Sîfrit am Hof in Worms, SachsenkriegBearbeiten

Brautwerbung um PrünhildeBearbeiten

Konflikt mit GuntherBearbeiten

Intrige Hagens und TodBearbeiten

Namensvarianten und Hss.-AnalyseBearbeiten

Sigurd in der LiedereddaBearbeiten

ZitateBearbeiten

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