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Jütze Scheissindpluomen ist der Name einer Figur in Heinrich Wittenwilers satirischem Lehrgedicht Der Ring. Sie ist eine Muhme des Protagonisten Bertschi Triefnas und reist zu den Hochzeit mit Mätzli Rüerenzumph an. Während der Ehedebatte bezieht sie Stellung gegen Niggel Fesafögellin, den sie einen Narren schimpft, und betont die Vorteile einer Ehe.

NameBearbeiten

ZitateBearbeiten

  • Erste Erwähnung: Er rüeffet seinen muomen, / Jützin Scheissindpluomen / Und Elsbethen Völlipruoch, / Engeldrauden Erenfluoch, / Snatereinen, Töreleinen, / Juncfrawn Feinen nit der seinen / Und die alten Laichdenman / Mit dem blöden reffzan, / Die sich daucht so witzich sein. (Der Ring, Vv. 2641-2649)
  • Jütze Scheissindpluomen über die Ehe: Scheissindpluomen ditz vernam; / Wie schier sei huob îr chläffen an, / Des auch nicht zfersweigen was! / Sei sprach: ‚Her Niggel, wisset das! / Ein weiser man der chan her zellen / Alleu stuk und dar aus wellen, / Was daz besser wesen schol, / Dar inn man spürt sein witze wol. / Daz böser habt ir aus gelesen; / Des müest îr unser narr wesen. / Ist nicht wäger, daz ein man / Hab ein frawen wol getan, / Die sein phlege nacht und tag / Mit flisse, so sei beste mag, / Dann daz er also beleib, / Arm und ellend, an ein weib? / Was sorgen wil er danne haben, / Der sich würkent mag betragen, / Daz im gesund ist an dem leben, / Wil er guoter sinnen phlegen?‘ (Der Ring, Vv. -2750)

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