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Geri mit dem kruog ist der Name einer Figur in Heinrich Wittenwilers satirischem Lehrgedicht „Der Ring“. Sie äußert nach dem Turnier zwischen Neithart und den Lappenhausern ihr Bedauern darüber, dass der Wettkampf schon vorbei sei und wird dafür vom Pfarrer zurechtgewiesen. Beim Hochzeitsmahl wird sie ein weiteres Mal erwähnt.

ZitateBearbeiten

  • Do rüeffet Geri mit dem kruog: / ‚Nu we, ist sein ietz genuog!‘ / Des antwürt ir der pharrer do: / ‚Sim so, du hüerr, sim so, du, so? / Wänst, es seigin hodenschleg? / Daz din der übel tiefel phleg!‘ Geri swaig; (Der Ring, Vv. 1150-1156)
  • Geri huob die schüsslen auf / Und drank ein starken trunch dar aus; / Sei sprach: ‚Got geb, es müesst derstinken! / Habt irs frass, so wil ichs trinken.‘ / Und satzt sei wider nider so, / Daz des übrigen aldo / Ein michel tail aus sprützet. / We, wie sei do kützet! / Des warend do die andern hie / Und sauftens auf (ich wais nit wie), / Daz das tischtuoch also truken / Belaib da pei von irem supfen. (Der Ring, Vv. 5759-5770)

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