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Der von Kürenberg oder Der Kürenberger (Mitte oder 2. Hälfte des 12. Jahrhunderts) ist ein Vertreter des frühen, donauländischen Minnesangs. Der Kürenberger war wahrscheinlich ein oberösterreichischer Ritter aus der Gegend um Linz. Da die Kürenbergerstrophe mit der Nibelungenstrophe metrisch übereinstimmt, wird vermutet, er sei, wie der Autor des Nibelungenliedes, der sicherlich in Passau bzw. zwischen Passau und Wien anzusetzen ist, ebenfalls donauländischer Herkunft. Ein Kürnberger Wald genanntes Gebiet liegt südlich der Donau, westlich von Linz. Letztlich muss seine genaue Herkunft allerdings offen bleiben.

Das Nibelungenlied setzt mit der Beschreibung von 'Kriemhilds Falkentraum' einen deutlichen Bezug zum „Falkenlied“ des Kürenbergers. Dass er deshalb der Autor des Nibelungenliedes sei, wird in der Forschung eher nicht angenommen.

Werke Bearbeiten

Seine mittelhochdeutschen Gedichte entstanden etwa zwischen 1150 und 1180, damit ist er der stilgeschichtlich älteste namentlich bekannte Minnesänger. In der Manessischen Liederhandschrift sind fünfzehn Strophen von ihm enthalten. Am bekanntesten ist sein „Falkenlied“, das aus zwei Strophen besteht.


QuelleBearbeiten

Wikipedia: Der von Kürenberg (Autoren)

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